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07.05.2014 erstellt von: Wolfgang Christian


Amtssprache: „Glocke“ – ein Muss am Fahrrad!

Im Vergleich zur Autohupe schneidet unsere Klingel am Rad nicht gut ab:


Wir können mit ihr keine Grüße senden, nicht die Angebetene im 4. Stock auf uns aufmerksam machen und schon gar nicht laut gegen andere Verkehrsteilnehmer protestieren. Sie ist meist billig gemacht, nicht immer funktionsfähig und mal zu laut, mal zu leise.
Also: Brauchen wir sie wirklich ?
Eindeutig JA! Und zwar in den meisten Fällen wegen der Fußgänger, wenn sie sich auf einem Radweg bewegen oder stehen. Aber in der konkreten Situation ist das nicht immer so einfach. Viele Fußgänger, und besonders Kinder, drehen sich beim Klingelzeichen in ihrem Rücken spontan um: Was kommt denn da? Die Crux dabei ist, dass sie sich genau in unsere Fahrtrichtung hineindrehen! Also ist Vollbremsung angesagt!
Wie können wir das vermeiden? Es gibt 2 Möglichkeiten, nämlich
1. Wir klingeln bereits aus einem gewissen Abstand, so dass sich die Umdrehenden angemessen einordnen können. Dafür muss aber für sie die „Glocke“ akustisch wahrnehmbar sein.
2. Wir unterlassen das Klingeln – wenn wir an den Fußgängern in einem zumutbaren Abstand passieren können. Wir sollten sie nicht unnötig erschrecken.
Autofahrer gibt es, die sich oft einen Spaß am Weghupen anderer Verkehrsteilnehmer machen, aber auch solche, deren Hupe irgendwann wegen Vernachlässigung nicht mehr funktioniert. Genau diese extremen Verhaltensformen gibt es auch bei uns Radfahrern mit der „Glocke“.
Zum fairen Verhalten im Verkehr gehört der faire Gebrauch der Klingel.


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