Skyline Offenbach am Main
19.09.2019 erstellt von: Detlev Dieckhöfer


Radfahren ist ökologisch und ökonomisch besser für alle

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Nach einer Studie des schwedischen Prof. Gössling von der Universität Lund sind die Kosten der Gesellschaft für Autofahrer vielfach höher als die Kosten für Radfahrer.
Abgesehen von der negativen Umweltbilanz für Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, und genau genommen auch für strombetriebene Kfz. (solange der Strom nicht 100% aus Wind und Sonne gewonnen wurde), ist die volksökonomische Bilanz für Radfahrende sogar positiv .
Laut einer Studie des ADFC sind erwartungsgemäß auch die persönlichen Kosten für Radfahrer günstiger.


Nach der schwedischen Studie erwirtschaftet jeder Radfahrer in Deutschland pro gefahrenen Kilometer allein durch seine bessere Gesundheit und Leistungsfähigkeit einen sozialen Nutzen von 30 Cent im Vergleich mit Autofahrenden, wohingegen das Autofahren gesellschaftliche Kosten von 20 Cent pro Kilometer verursacht. Hierbei sind alle Steuern und Abgaben bereits abgezogen! Hinzu kommen die privaten Ausgaben des Autofahrers, die je nach Auto und gefahrenen Kilometern varieren.

Die vom ADFC in 2018 befragten Radfahrer legten im Schnitt 11 km pro Tag zurück und sparen somit rund 4,00 € Fahrtkosten. Plus Umweltkosten und Zeit und Nerven im Stau und bei der Parkplatzsuche.
Trotz dieser eindeutigen Ergebnisse wird das Autofahren weiterhin stark subventioniert (je Auto ca. 4000 € pro Jahr), wohingegen für die Fahrradinfrastruktur meist nur ein paar Krumen übrigbleiben, was von machen Politikern auch noch als Verschwendung betrachtet wird!
Der ADFC hält hier ein Umdenken für dringend erforderlich!


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