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25.05.2020 erstellt von: Henning Kühl


„Radentscheid-Offenbach“ am Start

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In Darmstadt, Frankfurt und Kassel gibt es sie schon länger. Nun hat auch Offenbach seit dem Frühjahr 2020 einen Radentscheid. Hier stellt er sich, seine Arbeit und seine Ziele kurz vor:


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Nun auch in Offenbach. Der Radentscheid hat nach den ersten Treffen in der „Akademie für interdisziplinäre Prozesse (AFIP)“, im „Stadtteilbüro Senefelder-Quartier“ und coronabedingt im Onlineformat mit Videokonferenzen Fahrt aufgenommen. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger bekennen sich in der Stadt dazu, einen Beitrag zu leisten, gemeinsam die Lebensqualität und das Klima in der Stadt zu verbessern. Die Initiative Radentscheid sammelt dafür unterschiedliche Meinungen, um einen Bürgerentscheid - ähnlich wie andernorts - vorzubereiten und durchzuführen: www.radentscheid-offenbach.de.

Nach Auffassung der Diskussionsteilnehmer*innen soll damit erreicht werden, dass in Offenbach Rahmenbedingungen hergestellt werden, um mehr Verkehrsteilnehmer*innen zum Umsteigen auf das Fahrrad und den ÖPNV zu ermutigen. Das heißt, „es soll wieder Lust machen, angstfrei stärker das Rad für Freizeit und Beruf zu nutzen“. Doch dafür „müssen“, so die Organisatoren, „die Voraussetzungen stimmen“. Als Beispiele werden von ihnen der Ausbau sicherer Radwege, eine stadtweit ausreichende Zahl an Abstellplätzen für Fahrräder sowie die Berücksichtigung von zu förderndem Radverkehr bei allen privaten und öffentlichen Bautätigkeiten in den Bereichen Wohnen und Gewerbe genannt.

Damit die Ziele der ersten Überlegungen umgesetzt werden, wird im Moment von der „Initiative Radentscheid“ transparent mit einer „Mängelmelder-Plattform“ Bilanz gezogen, wo Versäumnisse der örtlichen Verkehrspolitiker und Stadtplaner liegen und wo es im Straßenraum Verbesserungsbedarfe gibt. Die bisherigen Diskussionen sollen in einen Forderungskatalog der Offenbacher münden, der mit ausreichend gesammelten Unterschriften in einem von der städtischen Verwaltung zu erarbeitenden Mobilitätskonzept zu berücksichtigen ist. Die in ihm festgelegten Leitlinien wären dann rechtlich bindend und zukünftig bei allen kommunalen Infrastrukturmaßnahmen umzusetzen.


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